
Süßigkeiten nur in Maßen, nicht in Massen - das lernen die meisten Menschen schon im Kindesalter. Ein 33-Jähriger aus Großbritannien hat sich nun über diese tradierte Weißheit hinweg gesetzt und landete deswegen im Krankenhaus.
Stolz präsentierte sich Nathan Rimmington zunächst mit einer Drei-Kilo-Packung „Colafläschen“ von Haribo. Wie die Bild berichtet, verputzte er die Packung an drei Abenden - ein Kilo Gummibärchen pro Abend. Zum Vergleich: In einer normalen Tüte „Happy Cola in Deutschland“ sind üblicherweise 175 Gramm Gummibärchen. 100 Gramm enthalten auf dem deutschen Markt 46 Gramm Zucker.
Ein paar Tage nach der Gummibärchenvöllerei habe Rimmington, so berichten es die Bild und die britische Daily Mail, Magenkrämpfe und Fieber bekommen. Zunächst habe er das auf den Sonntagsbraten geschoben, den er ein paar Tage nach den Gummibärchen gegessen habe. Als sich sein Zustand nicht besserte, suchte er seinen Hausarzt auf. Der stellte einen besorgniserregend hohen Blutdruck fest und überwies ihn wiederum in eine Klinik. Zunächst dachten dort alle an eine Lebensmittelvergiftung durch den Braten, doch dann stellten die Ärzte einen massiv erhöhten Gelatinegehalt in Rimmingtons Körper fest.
Sechs Tage muss der Brite im Krankenhaus bleiben. Sein Darm hatte sich aufgrund der vielen Gummibärchen entzündet.
Seit dem Gelage habe er keine Cola-Gummibärchen mehr gegessen, obwohl ein Freund ihm, laut der britischen Sun, aus Scherz eine weitere Drei-Kilo-Tüte zum Geburtstag geschenkt hatte. Sobald er Cola-Gummibärchen sehe, bekomme er Angst und denke, dass er im Krankenhaus landen werde. Er rät anderen Menschen dazu, nicht so viele Gummibärchen zu essen.
Weniger reumütig zeigt sich Rimmington hingegen bei Facebook, wo er einen Bericht über seine Geschichte mit den Worten „Es war in den verdammten Nachrichten“ postete.
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