Nürnberg/Würzburg - Mit einem ersten persönlichen Treffen in der Burgerheart-Zentrale in Würzburg ist ein bedeutender Meilenstein vollzogen: Die Ruff’s Burger-Gruppe übernimmt das fränkische Unternehmen Burgerheart und stellt die Weichen für eine gemeinsame Zukunft.

Das erste Zusammentreffen der Teams sei ein Moment gewesen, "der für viele weit mehr war als ein formaler Schritt" gewesen, berichtet Daniel Soriano, einer der Gründer des fränkischen Unternehmens Burgerheart. „Nach über zehn Jahren unternehmerischer Reise ist es ein bewegender Moment, diesen Schritt zu gehen", sagt er weiter. "Was wir aufgebaut haben, ist heute ein stabiles, etabliertes System – und ich bin überzeugt: Mit der Ruff’s Burger-Gruppe bekommt Burgerheart genau die Partner, die es braucht, um den nächsten Schritt zu gehen“, so Soriano.

Vor wenigen Tagen hatte die Meldung, dass Burgerheart vom Konkurrenten aus München gekauft wurde, für Schlagzeilen und Irritationen gesorgt. In den vergangenen Tagen wurden irreführende Meldungen über angebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten einzelner Burgerheart-Standorte verbreitet – insbesondere mit Blick auf die Region Mittelfranken. Die neue Eigentümergruppe stellt nun klar: Diese Darstellungen sind nachweislich falsch. "Burgerheart ist wirtschaftlich sehr gut aufgestellt. Die operative Übergabe erfolgt aus einer stabilen Position heraus – mit klarer Wachstumsstrategie, belastbaren Teams und einer gesunden Geschäftsgrundlage", heißt es.

Auch Daniel Soriano bezieht dazu Stellung: "Gerade die operativen Standorte in Mittelfranken – mit Erlangen, Bamberg, Nürnberg und Fürth – befinden sich unter der Führung unseres langjährigen Partners Thorsten Sambs in wirtschaftlich stabilen Verhältnissen." Diese Betriebe seien aus der Gastronomielandschaft in der Region längst nicht mehr wegzudenken.

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Ein erstes Gruppenbild beim ersten Zusammentreffen: Burgerheart aus Franken und die Ruff's Burger-Gruppe aus München gehen fortan gemeinsame Wege. © Burgerheart

Die Ruff’s Burger-Gruppe – vertreten durch Alexander Kleinhans (Geschäftsführer), Harry Mohanna (Kaufmännischer Leiter) und Christian Becker (Operations Director) – übernimmt ab sofort die operative Führung des Unternehmens. In einem intensiven Austausch mit den Teams vor Ort wurden die nächsten Schritte vorgestellt: Professionalisierung der Strukturen, Stärkung der Organisation und die gezielte Nutzung gemeinsamer Synergien, wird in einer Pressemitteilung nun erklärt.

Mit Burgerheart und der Ruff’s Burger-Gruppe vereinen sich zwei Gastronomieunternehmen, die sich "strategisch, kulturell und strukturell hervorragend ergänzen. Beide Systeme stehen für Qualität, Innovationskraft und unternehmerische Verantwortung". Der Zusammenschluss eröffne neue Möglichkeiten – "mit einem klaren Bekenntnis zu Weiterentwicklung, Wachstum und Teamstärke".

Die operative Integration werde in den kommenden Monaten schrittweise erfolgen – "in engem Austausch mit dem bestehenden Team und auf Basis gelebter Partnerschaft", heißt es weiter in der Mitteilung.

"Wir glauben fest an die Stärke von Burgerheart – als Unternehmen, als Team und als gastronomisches Konzept. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort wollen wir Burgerheart weiterentwickeln – mit operativer Exzellenz, wirtschaftlicher Stärke und dem Anspruch, führend im Better-Burger-Segment zu sein", erklärt Alexander Kleinhans, Geschäftsführer der Ruff’s Burger-Gruppe, beim ersten Zusammentreffen der Teams.

Burgerheart war 2013 mit einem ersten Restaurant in Würzburg gestartet, binnen zwölf Jahren hat das Unternehmen aus Franken 17 Filialen ins Leben gerufen. Sieben der Restaurants liegen in Bayern, vier in Baden-Württemberg. Mit Standorten in Würzburg, Bamberg, Fürth, Nürnberg und Erlangen liegt der Schwerpunkt in Franken. Darüber hinaus gibt es Filialen in Regensburg und Ingolstadt. In Baden-Württemberg stehen die Restaurants in Pforzheim, Heilbronn, Konstanz und Karlsruhe. Damit wächst die in München beheimatete Kette Ruff's Burger auf knapp 80 Standorte, wie das Unternehmen mitteilte.