Neuer Freund gesucht
Diese Hunde, Katzen, Vögel und Co. warten im Tierheim Nürnberg auf ein neues Zuhause
von Saskia Muhs
Im Nürnberger Tierheim, Stadenstraße 90, warten viele Haustiere auf Menschen, die ihnen ein liebevolles Zuhause geben. Wir stellen hier Hunde, Katzen, Vögel und Nager vor, die sich auf einen Besuch freuen. Kontakt unter Tel. (0911) 919890.

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1/33 - Tjark ist ein sieben Jahre alter Hund der Rasse Englisch Bulldog Mix. Der Rüde, der nicht kastriert ist, wird als "wahnsinnig lieber Hund" beschrieben, der aber große gesundheitliche Baustellen mit sich trägt. Er leidet an einem Gendefekt, was zu massiven Hautproblemen führt. Daher muss er täglich eingeschäumt und zweimal wöchentlich gebadet werden. Zudem hat er eine Augenerkrankung und benötigt neunmal am Tag Augentropfen. Regelmäßige Tierarztbesuche und Kosten sind wohl auf der Tagesordnung. Dafür gibt der Rüde aber "wirklich alles was man für ihn tut tausendfach zurück. Auch wenn das ein Sparbuch nicht füllt, füllt es vielleicht das Herz", schreibt das Tierheim Nürnberg. © Chiara Calow

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2/33 - Bei Rasputin handelt es sich um einen zwei Jahre alten, kastrierten Langhaar Mix. Seit dem 15. Mai ist er im Tierheim Nürnberg untergebracht. Grund dafür ist ein schweres Schicksal, denn: Der junge Kater hat eine falsch zusammengewachsene Wirbelfraktur, die nie operiert wurde - nun ist es dafür zu spät. Sein genaues Schicksal ist nicht bekannt. Der Kater kommt damit zurecht, benötigt aber sein Leben lang Schmerzmittel und Physioübungen. Sobald er Vertrauen gefasst hat - was im Tierheim circa zwei Monate gedauert hat - ist er verschmust und verspielt. Eine Zweitkatze im neuen Zuhause wäre eine Freude für ihn. Kinder hingegen nicht, da ihm das zu unruhig wäre. Er soll als Wohnungskatze gehalten werden. © Lea Ambach

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3/33 - Die siebenjährige Meisje ist seit September im Nürnberger Tierheim und wird von ihren Pflegerinnen "richtig liebe Labradorhündin" beschrieben.
Sie mag alle Menschen und mit Kindern, die den Umgang mit Hunden kennen, könnte sie gut zurechtkommen, so schätzt es das Tierheim. Meisje ist leinenführig, vermutlich stubenrein und kommt auch mit anderen Hunden sehr gut klar.
Mit guter Anleitung kommt sie auch mit Katzen klar. Auch das fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hat sie gelernt. Leider ist Meisje Allergikerin und benötigt Spezialfutter. Ein paar Dinge werden gerade gesundheitlich noch abgeklärt.
© Tierheim Nürnberg

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4/33 - Fred ist aus einem anderen Tierheim nach Nürnberg gekommen.
Dort angekommen hat er offenbar schon einige Mitarbeiterinnen und Gassigeher um den Finger gewickelt: Der fünfjährige Mischlingsrüde läuft gut an der Leine, versteht sich gut mit anderen Hunden, ist vermutlich stubenrein und kann zu Kindern ab 14 Jahren.
Mit Katzen möchte er nichts zu tun haben und auf seinem Platz möchte er in Ruhe gelassen werden. Wenn er unsicher ist oder bedrängt wird, kann es sein, dass er schnappt. Seine neuen Besitzer sollten deshalb Hundeerfahrung mitbringen und sich bewusst sein, dass sein Fell regelmäßige Pflege benötigt.
Wer kann und will Fred ein aktives Zuhause mit viel Beschäftigungsmöglichkeiten bieten? © Tierheim Nürnberg

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5/33 - Franz (18) und Susi (11) suchen gemeinsam einen Palliativplatz.
Nach dem Tod ihres Besitzers suchen sie nun ein ruhiges neues Heim.
Die beiden sind sehr scheu und benötigen Zeit, um anzukommen und Vertrauen zu fassen.
Susi möchte bisher noch nichts von Menschen wissen, Franz ist neugierig und lässt sich auch anfassen. Leider sind die beiden Senioren chronisch krank: Bei Susi besteht Verdacht auf einen Lebertumor, Franz hat diverse Spondylosen an der Wirbelsäule und Blasenprobleme. Noch dazu wiesen sein Herz und seine Lunge beim letzten Röntgen Auffälligkeiten auf.
Die beiden sind Wohnungskatzen. Kinder und andere Haustiere sollten nicht im neuen Zuhause leben, auch häufiger Besuch oder ein turbulenter Alltag würden die beiden überfordern. © Tierheim Nürnberg

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6/33 - Rudi ist ein ein Jahr alter Hütehund Mix und seit Ende Juli 2026 im Tierheim Nürnberg. Seine Ankunft war besonders schweißtreibend: Eine Pflegerin fand den Rüden auf dem Heimweg freilaufend ganz alleine im Wald. Laut dem Tierheim dauerte es zwei Stunden, bis er gesichert werden konnte. Den damals freilaufenden Hund vermisst bis heute offenbar niemand, das Tierheim geht davon aus, dass man den Rüden loswerden wollte. Für Rudi werden Menschen gesucht, die Erfahrungen mit Hütehunden haben. Erziehung und Auslastung sind wichtig, Kinder sollten nicht im neuen Heim leben, da er auf Stress hektisch reagiert. Er muss Ruhe lernen und braucht Zeit, Vertrauen aufzubauen. © Tierheim Nürnberg

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7/33 - Die beiden Kater Tino und Henni sind fünf Monate alt und leben seit dem 8. Mai 2026 im Tierheim Nürnberg. Henni hat ein trauriges Schicksal: Er wurde wild geboren und alleine und krank aufgefunden. Auch deshalb hat er keinerlei Vertrauen zu Menschen. Besser wurde es, als er seinen nun besten Freund Tino kennenlernen durfte. Der ist das genaue Gegenteil: Gegenüber Menschen verschmust und sehr zugänglich. Dass "Menschen gar nicht so verkehrt sind" konnte er auch Henni bereits zeigen, der langsam Vertrauen fassen kann. Henni hat daneben aber leider auch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen: Er ist Corona positiv und chronischer Schnupfer. Für die beiden Kater wird ein gemeinsames, ruhiges Zuhause ohne Kinder und andere Katzen gesucht. © Tierheim Nürnberg

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8/33 - Hunde-Opi Balou wurde laut Tierheim vom eigenen Besitzer verleugnet und als Fundtier abgegeben.
Balou ist mit Menschen sehr lieb und verschmust. Kinder sollten schon größer sein und Verständnis für die Bedürfnisse eines alten Hund mitbringen können.
Balou hat Probleme mit den Augen. Aktuell wird er behandelt, es kann aber sein, dass noch operiert werden muss. Auch eine Zahnsanierung steht noch aus und er hat ein leichtes Herzgeräusch, das beobachtet werden muss.
Laut Tierheim sind seine gesundheitlichen Probleme möglicherweise der Grund, weshalb man ihn loswerden wollte.
Seine Pflegerinnen und Pfleger wünschen sich, dass das Tierheim nicht Opi Balous letzte Station ist. © Lea Ambach/Tierheim Nürnberg

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9/33 - Kaninchendame Padmé stammt aus einem sogenannten "Ups-Wurf" und war dann nicht mehr gewollt. Sehr lange wartet sie nun schon im Nürnberger Tierheim auf ihre neuen Menschen.
Der Löwenkopf-Mix sucht ein artgerechtes Zuhause mit Partnertier.
Sie ist anfangs etwas schüchtern, kann aber auch mal zickig werden. Aufgrund Ihrer Rasse beziehungsweise ihrer Mischung, benötigt sie regelmäßige Fellpflege und wird nur in Innenhaltung vermittelt. Ihr neues Zuhause sollte ruhiger sein.
Da ihre Backenzähne etwas auffällig stehen, sollten diese regelmäßig kontrolliert werden.
Wer gibt ihr ein Zuhause und zeigt ihr, dass sie Vertrauen haben kann?
© Tierheim Nürnberg

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10/33 - Seit Anfang Januar befinden sich einige Zuchttauben in der Einrichtung in Erlenstegen. Sie wurden alle gefunden, sind rund vier Jahre alt und suchen ein artgerechtes Heim. Nun sind noch Artgenossen dazugekommen, ihre Zahl ist auf neun gestiegen. © Tierheim Nürnberg

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11/33 - Nino ist als Fundtier im Nürnberger Tierheim gelandet und wurde nie vermisst.
Der Kaninchenbub war unkastriert und muss deshalb noch bis Ende August auf ein neues Zuhause mit Partnertier warten. Dann kann er vergesellschaftet und in ein artgerechtes Zuhause vermittelt.
© Lea Ambach

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12/33 - Bijou, Flow und Felix sind zwischen zwei und knapp vier Jahre alt und mit anderen Katzen aus schlechter Haltung befreit worden.
Sie wünschen sich ein gemeinsames Zuhause als Wohnungskatzen und sind nach Eingewöhnung verschmust und verspielt. Alle drei zeigen sich anfangs ängstlich, scheu und schüchtern und zeigen entsprechendes Verhalten. Nach etwas Eingewöhnung und mit Geduld sind sie jedoch verschmust und verspielt. Leider sind die drei Corona Positiv und können deshalb nicht zu negativen anderen Katzen vermittelt werden.
© Lea Ambach/Tierheim Nürnberg

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13/33 - Ginny und Gimli suchen getrennt voneinander oder gemeinsam ein neues Zuhause.
Gerne ziehen die beiden vierjährigen Widder-Weibchen auch zu einem vorhandenen Partnertier. Kastriert sind die beiden allerdings nicht.
Ginny wurde aus schlechter Haltung abgenommen, Gimlis Besitzer ist verstorben.
Leider gehören die Kaninchen zu den sogenannten Qualzuchten und man muss ihre Ohren regelmäßig kontrollieren. Gimli musste schon an den Ohren operiert werden.
Die beiden wünschen sich ein Zuhause in artgerechter Haltung. © Tierheim Nürnberg

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14/33 - Henriette wurde als Fundkatze im Tierheim Nürnberg abgegeben, wo sie sich noch recht schüchtern und angespannt zeigt. Sie braucht eine sehr lange Eingewöhnungszeit in einem ruhigen, katzenerfahrenen Zuhause. Ob sie Freigang möchte, können ihre Pfleger noch nicht abschätzen.
Für Henriette werden einfühlsame Katzenversteher gesucht, die ihr die Zeit geben, die sie braucht. "Wenn sie ihre Scheu überwunden hat, wird Henriette bestimmt eine ganz tolle Mitbewohnerin", so das Tierheim Nürnberg.
© Chiara Calow/Tierheim Nürnberg

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15/33 - Der sechs Jahre alte Paul ist ein männlicher Mischlingshund. Seit dem 19. Februar 2026 befindet sich der Rüde im Tierheim Nürnberg. Aus finanziellen Gründen des Besitzers wurde er gemeinsam mit drei anderen Hunden ins Tierheim gebracht. Die Verantwortlichen beschreiben ihn als netten Hund, der aber noch etwas Erziehung braucht. Unter anderem muss er noch üben, alleine zu bleiben. Stubenrein ist er aber. Bisher hat er mit anderen Hunden zusammengelebt, daher wäre auch in einem neuen Zuhause Gesellschaft schön für den Hund. Da er nicht kastriert ist und eher mit Hündinnen gut klar kommt, wäre eine kastrierte Hundedame im neuen Zuhause perfekt. Voraussetzung ist das aber nicht. Bei Rüden entscheidet laut Tierheim die Sympathie. © Chiara Calow/Tierheim Nürnberg

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16/33 - Erst sechs Monate ist er alt, im Tierheim bereits seit dem 5. Mai 2026: Capri, ein Löwenkopf-Mix. Das männliche Kaninchen ist eher ängstlich und zurückhaltend und sucht ein neues Zuhause in artgerechter Haltung mit einem Partnertier. Er ist bereits kastriert, befindet sich aber noch bis Ende Juni in der Kastrafrist - dann kann er vermittelt werden. © Lea Ambach/Tierheim Nürnberg

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17/33 - Der sieben Monate alte Boxer hat bislang kein schönes Welpenleben hinter sich: Angebunden in einem Keller gefunden, von der Polizei beschlagnahmt und direkt in Quarantäne gebracht. Dennoch zeigt er ein typisches Junghund-Verhalten, ist sehr lebhaft und verspielt. Noch hat er nicht viel kennengelernt, alleine zuhause bleibt er noch nicht. Kinder in einem neuen Zuhause sollten aufgrund seiner stürmischen Art schon standhaft sein, ein zweiter Hund sollte eher souverän sein - auch, da Ronny (noch) zu Futterneid neigt. Durch seine Vergangenheit hat Ronny Narben an einem Bein, dabei handelt es sich aber nur um "Schönheitsfehler". Wer gibt dem jungen Boxer ein Zuhause für immer? © Chiara Calow / Tierheim Nürnberg

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18/33 - Im Tierheim Nürnberg wartet der einjährige Rüde Max auf ein neues Zuhause. Er hat als Welpe wohl als Straßenhund gelebt und mag erstmal keine fremden Menschen, kann in stressigen Situationen auch zubeißen. Potenzielle neue Besitzer müssen damit rechnen, dass mehrere Besuche nötig sind, bis Max sie in sein Herz schließen kann. Dann ist er ein „super toller Hund und ein echt lustiges Kerlchen“. Der Mischling geht gerne Gassi, flitzt gerne herum und liebt Apportieren. Ein neues Zuhause mit Garten wäre daher ideal. Bei Besuch muss er einen Maulkorb tragen oder in einem anderen Zimmer warten. Hundeerfahrung wäre wichtig, Kinder sollten nicht im neuen Zuhause leben, bei anderen Hunden entscheidet die Sympathie. Max ist nicht kastriert. © Chiara Calow/Tierheim Nürnberg

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19/33 - Ollye und Lisa sind zwei Mischlingshunde im Alter von sechs Jahren. Die beiden weiblichen Hunde sind kastriert und leben nun seit dem 19. Februar 2026 im Tierheim Nürnberg. Dort sind sie aus finanziellen Gründen des vorherigen Besitzer gelandet. Bislang durften sie nur wenig erleben, schreibt das Tierheim. Sie waren kaum Gassi und sind aktuell noch nicht stubenrein. Da sie sehr aneinander hängen wollen die Verantwortlichen vesuchen, sie zusammen zu vermitteln - beim Füttern sollten sie allerdings getrennt werden. Grundsätzlich kommen sie mit anderen Hunden gut klar, bei Ollye entscheidet besonders bei Rüden aber die Sympathie. Auch mit Kindern können sich die Verantwortlichen die beiden gut vorstellen. © Chiara Calow / Tierheim Nürnberg

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20/33 - Chin-Charming und Chincharella heißen die beiden Chinchillas, die seit dem 19. Januar dieses Jahres im Tierheim Nürnberg leben. Chin-Charming ist männlich und kastriert, Chincharella ist ein weibliches Tier. Das Alter der beiden ist unbekannt, es wird aber vermutet, dass sie schon etwas älter sind. Die beiden kamen über das Amt ins Tierheim und befanden sich in einem "katastrophalen Zustand". Bei dem weiblichen Tier war der Schwanz offen und unbehandelt, weshalb er schlussendlich amputiert werden musste. Die Zähne seien abgeklärt, heißt es von Seiten des Tierheims. Beide sind nicht handzahm und eher ängstlich, weshalb sie nicht an Familien mit Kindern vermittelt werden sollten. © Tierheim Nürnberg

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21/33 - Klara ist eine sieben Jahre alte Mischlings-Hündin. Seit dem 19. Februar 2026 ist sie im Tierheim Nürnberg. Mit drei anderen Hunden musste sie dorthin, da die Besitzer finanzielle Probleme hatten. In ihrem vorherigen Zuhause hate Klara wenig kennengelernt und war wohl auch selten bis nie Gassi. Daher ist sie sehr unsicher und braucht Menschen mit viel Geduld. Aktuell lebt sie bei Pflegern, um sich an die Umwelt zu gewöhnen. Dabei stellte sich heraus, dass sie neben anderen Hunden auch Katzen mag. Und: Klara ist stubenrein. Die ängstliche, aber liebevolle Hündin sucht nun ein Zuhause - das ländlich sein sollte - für immer. Kinder sollten schon größer sein und vor allem Verständnis dafür mitbringen, dass die Hündin Zeit braucht. © Tierheim Nürnberg

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22/33 - Der anderthalbjährige Anubis wartet schon seit Dezember in der Einrichtung in Erlenstegen. Das Amt hat ihn sichergestellt, so landete er im Tierheim. Dort wurde er positiv auf das feline Coronavirus (FCoV) getestet; es ist weit verbreitet und verursacht bei den meisten Vierbeinern keine oder lediglich milde Symptome. Die Pfleger informieren gerne ausführlich.
Anubis braucht eine gewisse Eingewöhnungszeit, danach zeigt er sich von seiner verschmusten und verspielten Seite. Mit Artgenossen versteht sich der junge Wohnungskater bestens, er könnte zu einer ebenfalls Corona positiven Katze vermittelt werden. Mit aufs Bild hat sich Wilma (schwarz-weiß) geschlichen. Allerdings gehört sie zu Kater Bailey, die beiden sind ebenfalls Corona positiv. © Tierheim Nürnberg

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23/33 - Eine kleine Kaninchenfamilie: Mama Crosanté, ein Löwenkopf-Mix, ist mit ihrem Nachwuchs aus Platzgründen abgegeben worden. Petersilie mümmeln Crosanté, Dschennifer, Samuel und Kerschdin besonders gerne. Das Muttertier sucht ein Zuhause bei einem netten Artgenossen. Anfangs zeigt sich Crosanté etwas ängstlich, ist dann aber lieb. Sie wünscht sich ein schönes Zuhause in artgerechter Haltung. Ebenso wie ihre Jungen, sie sind drei Monate alt und ziehen gerne gemeinsam, paarweise oder auch einzeln bei einem vorhandenen Partnertier ein. Leider tragen alle vier einen Erreger in sich, sie sind EC Positiv und mussten behandelt werden. Mittlerweile geht es ihnen aber gut, heißt es. Die Tierpfleger informieren gerne ausführlich. © Tierheim Nürnberg

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24/33 - Charlie, ein Mischling, wurde von seinem Besitzer geschlagen. Das haben aufmerksame Menschen zum Glück beobachtet und die Polizei gerufen. Diese holten Charlie aus der Wohnung und er wurde ins Tierheim gebracht. Das war im Dezember 2025.
Der einjährige Rüde ist temperamentvoll und braucht noch Erziehung. Diese sollte allerdings nicht autoritär sein, sondern feinfühlig und konsequent, informieren die Tierpfleger. „Wird man grob mit ihm, reagiert er ungehalten - vermutlich aufgrund seiner Vergangenheit.“ In seinem früheren Zuhause hat man sich seiner nicht angenommen, der Vierbeiner muss noch einiges lernen. Für ihn werden einfühlsame Menschen mit Hundeerfahrung gesucht, Kinder im Haushalt sollten schon im Teenageralter sein. © Chiara Calow / Tierheim Nürnberg

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25/33 - Kalle, ein sechsjähriger Mischling, wurde „aus Überforderung“, so heißt es, in der Einrichtung in Erlenstegen abgegeben. „Der Rüde ist mit seinen Menschen sehr nett, kann aber auch wachsam sein“, sagen die Tierpfleger über ihn. Kalle ist eher ein Einzelgänger und legt keinen Wert auf Artgenossen in seinem neuen Zuhause. Hündinnen mag er, bei Rüden entscheidet die Sympathie. Kalle fährt gut im Bus und in der Bahn mit und hat auch gelernt, alleine zu bleiben. Kinder sollten nicht im Haushalt leben. Der temperamentvolle Rüde möchte beschäftigt werden und spielt gerne, wissen die Mitarbeiter. Sie suchen für ihn jemanden, der bereits Erfahrung mit Hunden hat. © Tierheim Nürnberg

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26/33 - Herbert hatte keinen guten Start ins Hundeleben, der fünfjährige Rüde stammt aus schlechter Haltung. „Er ist ein sehr netter Kangal“, erzählt ein Mitarbeiter, der sich mit Artgenossen versteht. „An der Leine pöbelt er manchmal, man sollte deshalb die nötige Kraft haben, ihn zu halten.“ Der sanfte Riese wird nicht in eine reine Außenhaltung vermittelt. Herbert ist stubenrein und kann vermutlich alleine bleiben. Er wünscht sich ein Zuhause mit Garten, „da er auch bei uns viel im Außenbereich seines Zwingers liegt“, so ein Tierpfleger. Kinder im Haushalt sollten schon größer sein und seine neuen Besitzer sollten Hundeverstand mitbringen. Leider hat sich im Tierheim herausgestellt, dass er zwei kaputte Hüften hat und operiert werden muss. © Chiara Calow/Tierheim Nürnberg

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27/33 - Scooby ist ein dreijähriger Mischling, der schon einiges in seinem Hundeleben mitmachen musste. Der putzige Rüde stammt aus schlechter Haltung. Nun ist er zum zweiten Mal im Tierheim gelandet, doch daran trägt Scooby keine Schuld. „Leider ist seine Vermittlung schief gegangen“, heißt es aus dem Tierheim. „Egal, wie viel wir kontrollieren, man kann den Menschen leider nur vor den Kopf schauen.“ Die Leidtragenden dabei sind immer die Tiere. Scooby ist anfangs etwas unsicher und skeptisch, dann aber mit seinen Menschen nett und verspielt. Er braucht noch etwas Erziehung - gerade draußen beim Gassi gehen - und endlich ein liebevolles Zuhause. © Tierheim Nürnberg

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28/33 - Die sechs Kaninchen sind zehn Monate alt. Sie suchen gemeinsam, paarweise, zu dritt oder auch einzeln, wenn ein Partnertier vorhanden ist, ein artgerechtes Zuhause. Fünf der Kaninchen sind Geschwister. Die drei Weibchen und zwei Männchen sind anfangs etwas ängstlich und schreckhaft, dann aber neugierig. Ihr neues Zuhause sollte deshalb etwas ruhiger sein. Es handelt sich um Angora-Teddy-Mix-Kaninchen, deshalb ist nur eine Innenhaltung möglich. Außerdem muss ihr Fell regelmäßig gebürstet und geschert werden.
Der Sechste im Bunde ist Zwergwidder Undertaker. „Er ist ein nettes Kaninchen, manchmal auch ein kleiner Frechdachs“, so die Tierpfleger. Seine Schlappohren müssen regelmäßig kontrolliert und gespült werden. © Tierheim Nürnberg

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29/33 - Wer kann diesem treuen Hundeblick widerstehen? Dabei hat der zweijährige Henry, ein Schäferhund-Mix, schon einiges in seinem jungen Hundeleben erlebt. Sein Halter hat ihn kurz vor Weihnachten ausgesetzt, vermuten die Tierheimmitarbeiter. Der Vierbeiner mit dem kecken Schlappohr ist stubenrein, braucht aber noch etwas Erziehung - etwa bei der Leinenführigkeit. „Henry sucht sich seine Menschen aus und übernimmt bei unsicheren Menschen die Führung“, berichten die Tierpfleger. Die neuen Besitzer sollten deshalb Hundeerfahrung mitbringen. Henry kennt den Maulkorb. Für ihn suchen die Mitarbeiter ein neues Zuhause in einem Haus mit Garten im ländlichen Bereich und ohne Kinder. Bei Artgenossen entscheidet die Sympathie. © Chiara Chalow

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30/33 - Chapo ist ein geschätzt 1,5 Jahre alter Rottweiler. Der Vierbeiner wurde als angeblicher Fundhund im Tierheim abgegeben, heißt es, im Nachhinein habe sich das jedoch als Lüge herausgestellt. „Leider war man nicht bereit, uns zumindest Informationen über ihn zukommen zu lassen“, bedauern die Mitarbeiter. Sie wissen über Chapo, dass er anfangs misstrauisch ist und Zeit braucht, um sich an fremde Menschen zu gewöhnen. Wenn er jemanden mag, zeigt er sich nett und verschmust. Chapo ist wachsam, stubenrein, verspielt, braucht aber noch etwas Erziehung. Bei Artgenossen entscheidet die Sympathie. Als Rottweiler gehört er zu der Kategorie 2 der bayerischen Kampfhundeverordnung und muss einen Wesenstest machen. © Tierheim Nürnberg

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31/33 - Ob langes oder kurzes Fell, einfarbig oder gescheckt: Im Tierheim warten viele samtige Langohren auf ein neues Zuhause! Am liebsten mit Artgenossen und viel Freilauf. Hauptnahrung der Kaninchen ist Heu, dazu ungespritztes "Grünzeug". Sie sollten nicht allein gehalten werden, auch wäre eine ausschließliche Käfighaltung auf keinen Fall artgerecht für die Tiere, die Bewegung brauchen. Es sind Kaninchen für echte Kaninchenfreunde im Hause sowie Kaninchen, die in verantwortungsvolle "Kinderhände" vermittelt werden können. Wer sich über die Haltung und Pflege von Kaninchen informieren möchte, dem sei die Homepage www.kaninchenwiese.de empfohlen. © Tierheim Nürnberg

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32/33 - Seit über vier Jahren sitzt mit kurzen Unterbrechungen der gerade mal sechsjährige Mogli schon im Tierheim. "Leider ist in seinem Leben viel schiefgelaufen", wissen die Tierpfleger. "Schon die ersten Besitzer waren überfordert und haben ihm nicht das Gefühl von Sicherheit gegeben." Mogli braucht mit Menschen mit Hundeerfahrung, die die Führung übernehmen. Bei Fremden ist er anfangs misstrauisch. "Wenn er seinen Menschen jedoch kennt, ist er verspielt und verschmust", so das Tierheim. Der hübsche Vierbeiner mit dem schwarzen Fell und dem treuen Hundeblick kann bis zu vier Stunden alleine bleiben, andere Hunde findet Mogli meistens toll. Am besten wäre eine ruhige Umgebung mit einem geregelten Tagesablauf und wenig Trubel. © Tierheim Nürnberg

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