Hunde, Katzen & Co.
Wer schenkt ihnen ein neues Leben? Diese Bewohner im Tierheim Nürnberg suchen ein Zuhause
von Saskia Muhs
Im Nürnberger Tierheim, Stadenstraße 90, warten viele Haustiere auf Menschen, die ihnen ein liebevolles Zuhause geben. Wir stellen hier Hunde, Katzen, Vögel und Nager vor, die sich auf einen Besuch freuen. Kontakt unter Tel. (0911) 919890.

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1/32 - Die fünfjährige Europäisch Kurzhaar Katze Vienna ist seit Mai im Nürnberger Tierheim. Die kastrierte Dame wünscht sich ein Zuhause als Einzelkatze und Freigängerin.
Mit Menschen ist sie lieb und verschmust, hat aber ihren eigenen Kopf und kann zickig werden, zum Beispiel beim Hochheben. Kinder sollten im neuen Zuhause daher auch nicht leben.
© Tierheim Nürnberg

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2/32 - Ginny und Gimli suchen getrennt voneinander oder gemeinsam ein neues Zuhause.
Gerne ziehen die beiden vierjährigen Widder-Weibchen auch zu einem vorhandenen Partnertier. Kastriert sind die beiden allerdings nicht.
Ginny wurde aus schlechter Haltung abgenommen, Gimlis Besitzer ist verstorben.
Leider gehören die Kaninchen zu den sogenannten Qualzuchten und man muss ihre Ohren regelmäßig kontrollieren. Gimli musste schon an den Ohren operiert werden.
Die beiden wünschen sich ein Zuhause in artgerechter Haltung. © Tierheim Nürnberg

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3/32 - Lou ist seit Ende Juni im Nürnberger Tierheim. Die vierjährige Hundedame wurde von ihren Besitzern einfach zurückgelassen. Die Spitz-Hündin ist anfangs sehr ängstlich und zurückhaltend, mit etwas Geduld kann sie aber lustig und verspielt sein.
Lou ist vermutlich stubenrein und kann nach Eingewöhnung drei bis vier Stunden alleine bleiben. Ob sie mit anderen Hunden zurecht kommt, entscheidet die Sympathie.
Mit größeren Kindern beziehungsweise mit Kindern, die wissen wann ein Hund Ruhe möchte, ist sie gut verträglich.
© Chiara Calow/Tierheim Nürnberg

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4/32 - Der 9-jährige Pascha wurde aus schlechter Haltung abgenommen. Der Wohnungskater ist sehr nett, kann aber auch aufdringlich werden, beschreiben ihn seine Pflegerinnen und Pfleger.
Der Europäisch Kurzhaar-Kater ist Einzelgänger, auf andere Katzen legt er keinen Wert.
© Lea Ambach/Tierheim Nürnberg

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5/32 - Die 11-jährige Amber musste ins Tierheim Nürnberg, da ihre Besitzerin verstorben ist. Schon zuvor konnte diese sich nicht mehr richtig um sie kümmern, wodurch Amber ein paar gesundheitlich offene Baustellen hat. Der Mischling wird als "total lustig" und verspielt beschrieben - trotz ihres Alters. Sie verträgt sich mit anderen Hunden, ein weiterer Hund im neuen Zuhause sollte aber nicht zu wild sein. Amber bleibt nicht gern alleine und fixiert sich sehr auf ihre Bezugsperson - wohl auch, weil sie ihr Leben lang mit ihrer Besitzerin zusammen war. Kinder sollten schon etwas größer sein. Die Hündin hat eine hormonelle Störung, wodurch sie wohl auch etwas weniger Fell hat. Details sollten mit Pflegern abgeklärt werden. Amber ist nicht kastriert. © Chiara Calow/Tierheim Nürnberg

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6/32 - Croissant und Biscuit sind zwei weibliche Katzen der Rasse Europäisch Kurzhaar. Die beiden kastrierten Katzen sind fünf Jahre alt und leben seit dem 26. April 2026 im Tierheim Nürnberg. Leider ist der Besitzer der beiden verstorben, nun suchen sie ein neues Zuhause als Wohnungskatzen. Sie brauchen Eingewöhnungszeit, sind dann aber lieb und verschmust - nur festgehalten werden wollen sie nicht. Kinder sollten dem Tierheim zufolge nicht im neuen Heim leben, da die beiden Katzen es lieber ruhig mögen. © Lea Ambach/Tierheim Nürnberg

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7/32 - Henriette wurde als Fundkatze im Tierheim Nürnberg abgegeben, wo sie sich noch recht schüchtern und angespannt zeigt. Sie braucht eine sehr lange Eingewöhnungszeit in einem ruhigen, katzenerfahrenen Zuhause. Ob sie Freigang möchte, können ihre Pfleger noch nicht abschätzen.
Für Henriette werden einfühlsame Katzenversteher gesucht, die ihr die Zeit geben, die sie braucht. "Wenn sie ihre Scheu überwunden hat, wird Henriette bestimmt eine ganz tolle Mitbewohnerin", so das Tierheim Nürnberg.
© Chiara Calow/Tierheim Nürnberg

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8/32 - Der sechs Jahre alte Paul ist ein männlicher Mischlingshund. Seit dem 19. Februar 2026 befindet sich der Rüde im Tierheim Nürnberg. Aus finanziellen Gründen des Besitzers wurde er gemeinsam mit drei anderen Hunden ins Tierheim gebracht. Die Verantwortlichen beschreiben ihn als netten Hund, der aber noch etwas Erziehung braucht. Unter anderem muss er noch üben, alleine zu bleiben. Stubenrein ist er aber. Bisher hat er mit anderen Hunden zusammengelebt, daher wäre auch in einem neuen Zuhause Gesellschaft schön für den Hund. Da er nicht kastriert ist und eher mit Hündinnen gut klar kommt, wäre eine kastrierte Hundedame im neuen Zuhause perfekt. Voraussetzung ist das aber nicht. Bei Rüden entscheidet laut Tierheim die Sympathie. © Chiara Calow/Tierheim Nürnberg

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9/32 - Hering ist ein Europäisch Kurzhaar-Kater und vier Jahre alt. Bei ihm handelt es sich um ein ganz besonderes Tier - was aber leider auch dazu geführt hat, dass er abgegeben wurde. Er hat Ataxie, was zu Gleichgewichtsstörungen und beeinträchtigter Koordinationsfähigkeit führt. Dem Kater selbst macht das laut Tierheim aber wenig aus - „er tapst und kullert munter durch die Gegend und erklimmt auch mühelos seinen Kratzbaum.“ Auch sonst macht er keine Probleme (etwa beim Krallenschneiden), solange er genug gekuschelt und gekrault wird. Leider ist er unsauber. Mit anderen Katzen kommt er klar, Hunde mag er nicht. Aufgrund seiner Menschenbezogenheit, seiner Ataxie und der Unsauberkeit wird nach einem verständnisvollen Zuhause für Hering gesucht. © Lea Ambach/Tierheim Nürnberg

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10/32 - Erst sechs Monate ist er alt, im Tierheim bereits seit dem 5. Mai 2026: Capri, ein Löwenkopf-Mix. Das männliche Kaninchen ist eher ängstlich und zurückhaltend und sucht ein neues Zuhause in artgerechter Haltung mit einem Partnertier. Er ist bereits kastriert, befindet sich aber noch bis Ende Juni in der Kastrafrist - dann kann er vermittelt werden. © Lea Ambach/Tierheim Nürnberg

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11/32 - Der sieben Monate alte Boxer hat bislang kein schönes Welpenleben hinter sich: Angebunden in einem Keller gefunden, von der Polizei beschlagnahmt und direkt in Quarantäne gebracht. Dennoch zeigt er ein typisches Junghund-Verhalten, ist sehr lebhaft und verspielt. Noch hat er nicht viel kennengelernt, alleine zuhause bleibt er noch nicht. Kinder in einem neuen Zuhause sollten aufgrund seiner stürmischen Art schon standhaft sein, ein zweiter Hund sollte eher souverän sein - auch, da Ronny (noch) zu Futterneid neigt. Durch seine Vergangenheit hat Ronny Narben an einem Bein, dabei handelt es sich aber nur um "Schönheitsfehler". Wer gibt dem jungen Boxer ein Zuhause für immer? © Chiara Calow / Tierheim Nürnberg

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12/32 - Im Tierheim Nürnberg wartet der einjährige Rüde Max auf ein neues Zuhause. Er hat als Welpe wohl als Straßenhund gelebt und mag erstmal keine fremden Menschen, kann in stressigen Situationen auch zubeißen. Potenzielle neue Besitzer müssen damit rechnen, dass mehrere Besuche nötig sind, bis Max sie in sein Herz schließen kann. Dann ist er ein „super toller Hund und ein echt lustiges Kerlchen“. Der Mischling geht gerne Gassi, flitzt gerne herum und liebt Apportieren. Ein neues Zuhause mit Garten wäre daher ideal. Bei Besuch muss er einen Maulkorb tragen oder in einem anderen Zimmer warten. Hundeerfahrung wäre wichtig, Kinder sollten nicht im neuen Zuhause leben, bei anderen Hunden entscheidet die Sympathie. Max ist nicht kastriert. © Chiara Calow/Tierheim Nürnberg

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13/32 - Ollye und Lisa sind zwei Mischlingshunde im Alter von sechs Jahren. Die beiden weiblichen Hunde sind kastriert und leben nun seit dem 19. Februar 2026 im Tierheim Nürnberg. Dort sind sie aus finanziellen Gründen des vorherigen Besitzer gelandet. Bislang durften sie nur wenig erleben, schreibt das Tierheim. Sie waren kaum Gassi und sind aktuell noch nicht stubenrein. Da sie sehr aneinander hängen wollen die Verantwortlichen vesuchen, sie zusammen zu vermitteln - beim Füttern sollten sie allerdings getrennt werden. Grundsätzlich kommen sie mit anderen Hunden gut klar, bei Ollye entscheidet besonders bei Rüden aber die Sympathie. Auch mit Kindern können sich die Verantwortlichen die beiden gut vorstellen. © Chiara Calow / Tierheim Nürnberg

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14/32 - Chin-Charming und Chincharella heißen die beiden Chinchillas, die seit dem 19. Januar dieses Jahres im Tierheim Nürnberg leben. Chin-Charming ist männlich und kastriert, Chincharella ist ein weibliches Tier. Das Alter der beiden ist unbekannt, es wird aber vermutet, dass sie schon etwas älter sind. Die beiden kamen über das Amt ins Tierheim und befanden sich in einem "katastrophalen Zustand". Bei dem weiblichen Tier war der Schwanz offen und unbehandelt, weshalb er schlussendlich amputiert werden musste. Die Zähne seien abgeklärt, heißt es von Seiten des Tierheims. Beide sind nicht handzahm und eher ängstlich, weshalb sie nicht an Familien mit Kindern vermittelt werden sollten. © Tierheim Nürnberg

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15/32 - Klara ist eine sieben Jahre alte Mischlings-Hündin. Seit dem 19. Februar 2026 ist sie im Tierheim Nürnberg. Mit drei anderen Hunden musste sie dorthin, da die Besitzer finanzielle Probleme hatten. In ihrem vorherigen Zuhause hate Klara wenig kennengelernt und war wohl auch selten bis nie Gassi. Daher ist sie sehr unsicher und braucht Menschen mit viel Geduld. Aktuell lebt sie bei Pflegern, um sich an die Umwelt zu gewöhnen. Dabei stellte sich heraus, dass sie neben anderen Hunden auch Katzen mag. Und: Klara ist stubenrein. Die ängstliche, aber liebevolle Hündin sucht nun ein Zuhause - das ländlich sein sollte - für immer. Kinder sollten schon größer sein und vor allem Verständnis dafür mitbringen, dass die Hündin Zeit braucht. © Tierheim Nürnberg

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16/32 - Mehrere Kanarienvögel (männlich und weiblich) sitzen derzeit ebenfalls im Tierheim Nürnberg. Namen haben die Vögel noch keine. Wie aus dem Tierheim bekannt, werden die Tiere, die unterschiedlichen Alters sind, nicht in Einzelhaltung und reiner Käfighaltung vermittelt. Die Pflegerinnen und Pfleger informieren hierzu detailliert auf Anfrage. © Tierheim Nürnberg

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17/32 - Der anderthalbjährige Anubis wartet schon seit Dezember in der Einrichtung in Erlenstegen. Das Amt hat ihn sichergestellt, so landete er im Tierheim. Dort wurde er positiv auf das feline Coronavirus (FCoV) getestet; es ist weit verbreitet und verursacht bei den meisten Vierbeinern keine oder lediglich milde Symptome. Die Pfleger informieren gerne ausführlich.
Anubis braucht eine gewisse Eingewöhnungszeit, danach zeigt er sich von seiner verschmusten und verspielten Seite. Mit Artgenossen versteht sich der junge Wohnungskater bestens, er könnte zu einer ebenfalls Corona positiven Katze vermittelt werden. Mit aufs Bild hat sich Wilma (schwarz-weiß) geschlichen. Allerdings gehört sie zu Kater Bailey, die beiden sind ebenfalls Corona positiv. © Tierheim Nürnberg

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18/32 - Mit großen Augen schaut Rhea in die Kamera. Die fünfjährige Katze wartet seit Dezember auf ihr großes Glück. Sie wurde im Stadtgebiet gefunden, niemand hat sie vermisst. Warum sie vermutlich niemand gesucht hat, „das wussten wir nach einigen Untersuchungen“, sagt eine Tierpflegerin. Rhea braucht Medikamente für die Bauchspeicheldrüse. Zudem wurde die Wohnungskatze positiv auf das feline Coronavirus (FCoV) getestet; es ist weit verbreitet und verursacht bei den meisten Miezen keine oder milde Symptome. Die Pfleger informieren gerne.
Rhea mag keine anderen Katzen, auch Kleinkinder sollten nicht im neuen Zuhause leben. Katzentypisch entscheidet sie gerne selbst, wann sie zum Schmusen kommt. Rhea wünscht sich ein Zuhause mit vernetztem Balkon. © Lea Ambach

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19/32 - Für Kater Charlie-Sumo hat leider das Geld nicht gereicht, seine Besitzerin hat den dreijährigen Kater schweren Herzens „aus finanziellen Gründen“ im Tierheim abgegeben, heißt es. Er wartet schon seit November 2025 dort. Die Mitarbeiter beschreiben Charlie-Sumo als „sehr niedlich und verschmust“. Zugleich frisst er gerne - und das ist ein Problem. Der Kater darf nur Pferd essen, er leidet unter chronischem Brech-Durchfall. Aufgrund seiner Erkrankung braucht der Vierbeiner ein Zuhause mit gesichertem Freigang, damit er kein anderes Futter erwischt. Kinder sollten schon größer sein, mit Hunden käme es auf einen Versuch an. © Chiara Calow/Tierheim Nürnberg

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20/32 - Eine kleine Kaninchenfamilie: Mama Crosanté, ein Löwenkopf-Mix, ist mit ihrem Nachwuchs aus Platzgründen abgegeben worden. Petersilie mümmeln Crosanté, Dschennifer, Samuel und Kerschdin besonders gerne. Das Muttertier sucht ein Zuhause bei einem netten Artgenossen. Anfangs zeigt sich Crosanté etwas ängstlich, ist dann aber lieb. Sie wünscht sich ein schönes Zuhause in artgerechter Haltung. Ebenso wie ihre Jungen, sie sind drei Monate alt und ziehen gerne gemeinsam, paarweise oder auch einzeln bei einem vorhandenen Partnertier ein. Leider tragen alle vier einen Erreger in sich, sie sind EC Positiv und mussten behandelt werden. Mittlerweile geht es ihnen aber gut, heißt es. Die Tierpfleger informieren gerne ausführlich. © Tierheim Nürnberg

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21/32 - Charlie, ein Mischling, wurde von seinem Besitzer geschlagen. Das haben aufmerksame Menschen zum Glück beobachtet und die Polizei gerufen. Diese holten Charlie aus der Wohnung und er wurde ins Tierheim gebracht. Das war im Dezember 2025.
Der einjährige Rüde ist temperamentvoll und braucht noch Erziehung. Diese sollte allerdings nicht autoritär sein, sondern feinfühlig und konsequent, informieren die Tierpfleger. „Wird man grob mit ihm, reagiert er ungehalten - vermutlich aufgrund seiner Vergangenheit.“ In seinem früheren Zuhause hat man sich seiner nicht angenommen, der Vierbeiner muss noch einiges lernen. Für ihn werden einfühlsame Menschen mit Hundeerfahrung gesucht, Kinder im Haushalt sollten schon im Teenageralter sein. © Chiara Calow / Tierheim Nürnberg

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22/32 - Kalle, ein sechsjähriger Mischling, wurde „aus Überforderung“, so heißt es, in der Einrichtung in Erlenstegen abgegeben. „Der Rüde ist mit seinen Menschen sehr nett, kann aber auch wachsam sein“, sagen die Tierpfleger über ihn. Kalle ist eher ein Einzelgänger und legt keinen Wert auf Artgenossen in seinem neuen Zuhause. Hündinnen mag er, bei Rüden entscheidet die Sympathie. Kalle fährt gut im Bus und in der Bahn mit und hat auch gelernt, alleine zu bleiben. Kinder sollten nicht im Haushalt leben. Der temperamentvolle Rüde möchte beschäftigt werden und spielt gerne, wissen die Mitarbeiter. Sie suchen für ihn jemanden, der bereits Erfahrung mit Hunden hat. © Tierheim Nürnberg

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23/32 - Herbert hatte keinen guten Start ins Hundeleben, der fünfjährige Rüde stammt aus schlechter Haltung. „Er ist ein sehr netter Kangal“, erzählt ein Mitarbeiter, der sich mit Artgenossen versteht. „An der Leine pöbelt er manchmal, man sollte deshalb die nötige Kraft haben, ihn zu halten.“ Der sanfte Riese wird nicht in eine reine Außenhaltung vermittelt. Herbert ist stubenrein und kann vermutlich alleine bleiben. Er wünscht sich ein Zuhause mit Garten, „da er auch bei uns viel im Außenbereich seines Zwingers liegt“, so ein Tierpfleger. Kinder im Haushalt sollten schon größer sein und seine neuen Besitzer sollten Hundeverstand mitbringen. Leider hat sich im Tierheim herausgestellt, dass er zwei kaputte Hüften hat und operiert werden muss. © Chiara Calow/Tierheim Nürnberg

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24/32 - Scooby ist ein dreijähriger Mischling, der schon einiges in seinem Hundeleben mitmachen musste. Der putzige Rüde stammt aus schlechter Haltung. Nun ist er zum zweiten Mal im Tierheim gelandet, doch daran trägt Scooby keine Schuld. „Leider ist seine Vermittlung schief gegangen“, heißt es aus dem Tierheim. „Egal, wie viel wir kontrollieren, man kann den Menschen leider nur vor den Kopf schauen.“ Die Leidtragenden dabei sind immer die Tiere. Scooby ist anfangs etwas unsicher und skeptisch, dann aber mit seinen Menschen nett und verspielt. Er braucht noch etwas Erziehung - gerade draußen beim Gassi gehen - und endlich ein liebevolles Zuhause. © Tierheim Nürnberg

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25/32 - Die sechs Kaninchen sind zehn Monate alt. Sie suchen gemeinsam, paarweise, zu dritt oder auch einzeln, wenn ein Partnertier vorhanden ist, ein artgerechtes Zuhause. Fünf der Kaninchen sind Geschwister. Die drei Weibchen und zwei Männchen sind anfangs etwas ängstlich und schreckhaft, dann aber neugierig. Ihr neues Zuhause sollte deshalb etwas ruhiger sein. Es handelt sich um Angora-Teddy-Mix-Kaninchen, deshalb ist nur eine Innenhaltung möglich. Außerdem muss ihr Fell regelmäßig gebürstet und geschert werden.
Der Sechste im Bunde ist Zwergwidder Undertaker. „Er ist ein nettes Kaninchen, manchmal auch ein kleiner Frechdachs“, so die Tierpfleger. Seine Schlappohren müssen regelmäßig kontrolliert und gespült werden. © Tierheim Nürnberg

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26/32 - Wer kann diesem treuen Hundeblick widerstehen? Dabei hat der zweijährige Henry, ein Schäferhund-Mix, schon einiges in seinem jungen Hundeleben erlebt. Sein Halter hat ihn kurz vor Weihnachten ausgesetzt, vermuten die Tierheimmitarbeiter. Der Vierbeiner mit dem kecken Schlappohr ist stubenrein, braucht aber noch etwas Erziehung - etwa bei der Leinenführigkeit. „Henry sucht sich seine Menschen aus und übernimmt bei unsicheren Menschen die Führung“, berichten die Tierpfleger. Die neuen Besitzer sollten deshalb Hundeerfahrung mitbringen. Henry kennt den Maulkorb. Für ihn suchen die Mitarbeiter ein neues Zuhause in einem Haus mit Garten im ländlichen Bereich und ohne Kinder. Bei Artgenossen entscheidet die Sympathie. © Chiara Chalow

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27/32 - Seit Anfang Januar befinden sich einige Zuchttauben in der Einrichtung in Erlenstegen. Sie wurden alle gefunden, sind rund vier Jahre alt und suchen ein artgerechtes Heim. Nun sind noch Artgenossen dazugekommen, ihre Zahl ist auf neun gestiegen. © Tierheim Nürnberg

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28/32 - Dogge Karl hat die Nürnberger Einrichtung von einem anderen Tierheim übernommen. „Der Rüde ist sehr nett mit Menschen und freut sich über Aufmerksamkeit“, berichten die Mitarbeiter. Der sechs Jahre alte Karl mag keine Artgenossen und andere Tiere. Auch Kinder sollten nicht im neuen Zuhause leben. Für den gefleckten Vierbeiner wünschen sich die Mitarbeiter ein ländlicheres Zuhause bei Menschen mit Doggenerfahrung, die mit ihm an seiner Leinenführigkeit arbeiten. Der kastrierte Rüde kennt den Maulkorb und pöbelt draußen auch mal an der Leine. Man sollte also in der Lage sein, ihn halten zu können. © Chiara Calow/Tierheim Nürnberg

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29/32 - Chapo ist ein geschätzt 1,5 Jahre alter Rottweiler. Der Vierbeiner wurde als angeblicher Fundhund im Tierheim abgegeben, heißt es, im Nachhinein habe sich das jedoch als Lüge herausgestellt. „Leider war man nicht bereit, uns zumindest Informationen über ihn zukommen zu lassen“, bedauern die Mitarbeiter. Sie wissen über Chapo, dass er anfangs misstrauisch ist und Zeit braucht, um sich an fremde Menschen zu gewöhnen. Wenn er jemanden mag, zeigt er sich nett und verschmust. Chapo ist wachsam, stubenrein, verspielt, braucht aber noch etwas Erziehung. Bei Artgenossen entscheidet die Sympathie. Als Rottweiler gehört er zu der Kategorie 2 der bayerischen Kampfhundeverordnung und muss einen Wesenstest machen. © Tierheim Nürnberg

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30/32 - Ob langes oder kurzes Fell, einfarbig oder gescheckt: Im Tierheim warten viele samtige Langohren auf ein neues Zuhause! Am liebsten mit Artgenossen und viel Freilauf. Hauptnahrung der Kaninchen ist Heu, dazu ungespritztes "Grünzeug". Sie sollten nicht allein gehalten werden, auch wäre eine ausschließliche Käfighaltung auf keinen Fall artgerecht für die Tiere, die Bewegung brauchen. Es sind Kaninchen für echte Kaninchenfreunde im Hause sowie Kaninchen, die in verantwortungsvolle "Kinderhände" vermittelt werden können. Wer sich über die Haltung und Pflege von Kaninchen informieren möchte, dem sei die Homepage www.kaninchenwiese.de empfohlen. © Tierheim Nürnberg

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31/32 - Seit über vier Jahren sitzt mit kurzen Unterbrechungen der gerade mal sechsjährige Mogli schon im Tierheim. "Leider ist in seinem Leben viel schiefgelaufen", wissen die Tierpfleger. "Schon die ersten Besitzer waren überfordert und haben ihm nicht das Gefühl von Sicherheit gegeben." Mogli braucht mit Menschen mit Hundeerfahrung, die die Führung übernehmen. Bei Fremden ist er anfangs misstrauisch. "Wenn er seinen Menschen jedoch kennt, ist er verspielt und verschmust", so das Tierheim. Der hübsche Vierbeiner mit dem schwarzen Fell und dem treuen Hundeblick kann bis zu vier Stunden alleine bleiben, andere Hunde findet Mogli meistens toll. Am besten wäre eine ruhige Umgebung mit einem geregelten Tagesablauf und wenig Trubel. © Tierheim Nürnberg

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