
Im Februar 2024 erhielt Michael Fröhlich die Diagnose der seltenen Autoimmunkrankheit NMOSD (Neuromyelitis-Optica-Spektrum-Erkrankung). "Er beklagte sich lange über starke Kopfschmerzen, dann kamen Rückenschmerzen hinzu", erzählt seine Partnerin Verena Fröhlich.
Nachdem ihr Mann auch Probleme beim Laufen bekam, sind sie an einem Sonntag im Februar ins Krankenhaus gegangen. "Am Montagmittag konnte er dann nicht mehr gehen." Michael Fröhlich war von einem auf den anderen Tag plötzlich querschnittsgelähmt, ausgelöst hat das ein besonders schwerer Schub der Autoimmunkrankheit.
Von da an änderte sich das Leben von ihm und seiner Familie drastisch. "Nach einem Monat Krankenhaus und drei Monaten Reha, bin ich nun endlich wieder zu Hause bei meiner Familie", schreibt der 31-Jährige auf der Spendenplattform "gofundme". Dort ruft Michael Fröhlich jetzt nämlich zu Spenden auf.
Fröhlich ist seit einem Jahr verheiratet und Vater einer sechsjährigen Tochter. Der plötzliche Schicksalsschlag hat seinen Alltag extrem erschwert und stellt die Familie vor finanzielle Herausforderungen.
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Besonders wichtig ist es für die Familie jetzt, ihr Auto behindertengerecht umzubauen. "Autos waren sein Leben, er war Abschleppfahrer", erzählt Fröhlichs Frau. Als Abschleppfahrer kann der 31-Jährige nun nicht mehr arbeiten.
Trotzdem muss er, auch für seine Tochter, mobil bleiben: Allein für den Umbau des Autos würden 5000 Euro benötigt, ein Treppenlift würde die Familie zusätzlich 30.000 Euro kosten. "Wir sind wirklich erschrocken darüber, wie wenig übernommen wird", sagt Verena Fröhlich.
Um das Geld für den Umbau des Autos aufzutreiben, wendet sich Fröhlich an die Öffentlichkeit. Er startet eine Spendenkampagne auf der Crowdfunding-Plattform "gofundme", das ursprüngliche Ziel waren die 5000 Euro für den Umbau des Autos.
"Wir haben das eigentliche Ziel schon fast erreicht und sind überwältigt", sagt Verena Fröhlich. Um die Kosten für einen Rollstuhl decken zu können, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden, haben sie die Summe etwas nach oben gesetzt. So können Menschen dazu beitragen, ihm zumindest ein bisschen Mobilität in seinem Leben zurückzugeben.