
Der Sieg gegen KSD Hajduk hätte für Tabellenführer FC Bayern Kickers ein Riesenschritt Richtung Aufstieg sein können. Hochgekochte Emotionen und Handgreiflichkeiten sorgten jedoch für ein Ende, das niemand erwartet hätte.
Nach 2:0-Pausenführung musste die FC Bayern Kickers von Jasmin Halilic noch den 2:2-Ausgleich einstecken. Kaum hatte die Nachspielzeit begonnen, startet im Gästestrafraum ein Handgemenge zwischen einem Hajduk-Spieler und dem Keeper der FC Bayern Kickers. Ein weiterer Spieler der Heimmannschaft KSD Hajduk kam dazu. Als nun der Schiedsrichter Maximilian Knack versuchte zu schlichten, wurde ihm ein Faustschlag verpasst. Kurz darauf wurde das Spiel abgebrochen.
Der Schiedsrichter musste ärztlich versorgt werden und auf dem Feld und zwischen den Zuschauern kam es zu Tumulten. Ein Polizeieinsatz beendete letztendlich die Partie.
Das sagen die Vereine dazu
In einer öffentlichen Stellungnahme, der FC Bayern Kickers, stellt der Verein einiges klar. Anfangs habe der Schiedsrichter versehentlich den Torwart der Mannschaft als Täter ausgemacht und diesem die Rote Karte erteilt. Empört äußert der Verein, man hätte "versucht, die Tätlichkeit des Hajduk-Spielers, der nach der Tat das Trikot ausgezogen hat und geflüchtet ist, unserem Torwart anzulasten".
Der KSD Hajduk hingegen, betont in einer Stellungnahme, sie würden nicht bestätigen können, dass einer ihrer Spieler für den Schlag verantwortlich sei. Derzeit laufe ein Verfahren, um die Geschehnisse während des Spiels aufzuklären und bis dies geschehen ist, möchte der Verein sich nicht vorbehalten.
Welcher Spieler nun hinter dem Faustschlag steckt, ist noch unklar.