
Das Programm, das auf Aktionen zum Mitmachen, Zuschauen und Zuhören basiert, soll möglichst viele Bürgerinnen und Bürger ansprechen. Auf unterhaltsame und interessante Weise werden hier alle an das große Thema „Klima und Klimaschutz“ herangeführt. Lautete das Motto der Jahre 2015 bis 2019 „Erneuerbar - Anfassbar“, wird neuerdings „Klimaschützen kann jeder“ thematisiert.
Im Freien angeboten wurde unter anderem eine spannende Schnitzeljagd mit Smartphone für Erwachsene, Jugendliche und Familien mit Kindern ab dem Grundschulalter. Auf einer Tour durch Georgensgmünd warteten auf die Teilnehmer unterschiedliche Rätsel, Fragen und Aufgaben rund um das Thema „Klimaschutz“. Auch auf einer Radtour zu Mühlen und Industrie gab es an einzelnen Stationen Fragen zum Jahresthema. Wegen der anhaltenden Corona-Beschränkungen konnte die geplante Ausstellung „Rette die Welt – zumindest ein bisschen“ nicht wie geplant an der LBV Umweltstation Rothsee besucht werden. Alternativ gab es Werkstattpakete „to-go“ für zuhause.
Nachhaltigkeit ist Trumpf
Zudem gab es drei Online-Vorträge: 20 Jahre PV-Einspeisevergütung - und was kommt danach?“, „Die Sonne sendet keine Rechnung - Strom, Wärme, Speicherung“ und „Nachhaltig zu Hause leben“. Ferner gab es einen Workshop als Kochkurs. Dort war zu erfahren, wie jeder Einzelne ganz einfach dazu beitragen kann, beim Kochen selbst die Umwelt zu schützen, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern und dabei auch noch Zeit und Geld zu sparen.
Die Angebote, so Angela Ziegler, seien allesamt sehr gut genutzt worden. Mehr Interesse hätte sie sich dagegen für den das virtuelle Online Repair-Café gewünscht. Dabei trafen sich per Videokonferenz Besitzer defekter Gegenstände mit den Reparatur-Helfern, und gingen gemeinsam auf die Suche nach Fehlern sowie Lösungsmöglichkeiten. Ihre Fazit der Klimawoche: Zum einen hätten durch neue Formate neue Zielgruppen gewonnen werden können, zum anderen seien die Online-Vorträge wegen ihrer hohen Teilnehmerzahlen auch künftig denkbar.
Nähere Informationen bei den Klimaschutzbeauftragten des Landkreises Roth: Tel. (0 91 71) 81-14 93, klimaschutz@landratsamt-roth.de oder www.landratsamt-roth.de/klimaschutz